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Wie die »Theory of Mind« unser soziales Miteinander bestimmt
Menschen leben in einem Geflecht sozialer Beziehungen. Das Handeln anderer Menschen zu verstehen, bildet die Grundlage sozialer Interaktion und Kommunikation. Wir sind in der Lage, ihre Beweggründe nachzuempfinden, und nehmen wahr, dass sie glücklich oder traurig sind. Bisweilen nutzen wir diese Fähigkeiten auch, um unsere Mitmenschen zu täuschen. Herausgeber Hans Förstl, Neurologe und Psychiater, beleuchtet gemeinsam mit renommierten Autoren wie dem Philosophen Albert Newen und Hirnforscher Gerhard Roth ein derzeit lebhaft diskutiertes Konzept, das den beschriebenen Fertigkeiten zu Grunde liegt: die »Theory of Mind« (ToM), ein Begriff, für den es keine treffende deutsche Übersetzung gibt. Er bezeichnet die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen und ihre Wahrnehmungen, Gedanken und Absichten zu verstehen ...
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Ferdinand Binkofski ist Professor für Neurologie und Oberarzt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck.

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