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Freistetters Formelwelt: Die Legostein-Wissenschaft

Manchmal stößt man in einfachem Spielzeug auf höchst komplexe Mathematik.
Florian Freistetter

Zu den allerersten Spielsachen, mit denen sich Kleinkinder beschäftigen, gehören Bausteine. Sie sind simpel genug, um sie ohne große motorische Fähigkeiten nutzen zu können – und bieten zugleich Raum für jede Menge kreative Gestaltung. Darüber hinaus demonstrieren sie ein wichtiges Prinzip der Wissenschaft, dem zufolge sich komplexe Systeme aus einfachen Bausteinen zusammensetzen. Das kann man in der Natur an Atomen, Molekülen oder Genen beobachten – und ebenso in noch abstrakterer Form: Aus den natürlichen Zahlen und ein paar simplen Rechenoperationen lässt sich das gesamte Gebäude der Mathematik konstruieren.

Es ist daher nicht überraschend, dass auch die spielerischen Bausteine selbst in der mathematischen Forschung auftauchen …

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