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Blick in die Forschung: Dynamik ferner Galaxien

Spektroskopische Beobachtungen mit dem Very Large Telescope (VLT) in drei Dimensionen erlauben es, die dynamischen Eigenschaften ferner Scheibengalaxien weitaus genauer zu untersuchen als bisher. Damit lassen sich Aussagen über das Verhältnis der Masse der Dunklen Materie zu derjenigen der stellaren im jungen Universum treffen.
Eine wichtige Kenngröße von Galaxien mit einer rotierenden Scheibe ist deren Rotationsgeschwindigkeit. Daraus lässt sich die Gesamtmasse einer Galaxie ermitteln – also die Summe aus leuchtenden Sternen, interstellarer Materie und der noch rätselhaften Dunklen Materie. Ermöglicht wird diese Bestimmung, da sich aus den Gesetzen der Zentrifugal- und Schwerkraft eine proportionale Beziehung zwischen der Rotationsgeschwindigkeit von Sternen und Gas um das Galaxienzentrum und der gesamten Masse ergibt.Im Jahre 1977 stellten Brent Tully und Richard Fisher eine empirische Beziehung zwischen der absoluten Helligkeit (also der Leuchtkraft) und der Rotationsgeschwindigkeit für Spiralgalaxien im lokalen Universum auf. In der Praxis ermitteln Astronomen anhand dieser Beziehung die Entfernung einer Galaxie von uns.

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Spektrum der Wissenschaft – Vom Quant zur Materie

In den letzten Jahrzehnten haben sich Quantenfeldtheorien durchgesetzt, um grundlegende physikalische Phänomene unseres Universums zu erklären. Aber nicht alle physikalischen Effekte lassen sich damit erklären. Manche Erscheinungen lassen sich nicht stimmig in das Standardmodell der Teilchenphysik integrieren. Das reicht von subtilen Effekten wie der Tatsache, dass Neutrinos sich ineinander umwandeln bis hin zur auf großen Skalen wirkenden Schwerkraft. »Vom Quant zur Materie« stellt die subatomaren Spielregeln der Teilchenphysik vor und erklärt deren Bausteine. Wir berichten beispielsweise, wie sich Atome mit Lichtpulsen manipulieren lassen, ob es eine vierte Variante von Neutrinos gibt, und stellen kompakte Plasmabeschleuniger vor.

Spektrum - Die Woche – Tierisch gut geträumt

Träume sind nicht uns Menschen vorbehalten, auch Tiere sind während des Schlafs zeitweise in anderen Welten unterwegs. Was passiert dabei im Gehirn, welche Funktion erfüllt das Träumen? Außerdem in dieser »Woche«: Gigantische Leerräume im All liefern wichtige Daten für die astronomischen Forschung.

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