Blick in die Forschung: KURZBERICHTE: Eine Supernova baut sich auf


Messier 57 zählt zu den bekanntesten Planetarischen Nebeln am Himmel. Nun zeigt eine neue Studie, dass dieses vielfach untersuchte Objekt doch noch Geheimnisse birgt. Erfahren Sie, wie Astronomen auf ein chemisches Element gestoßen sind, das dort eigentlich nicht vorkommen sollte. Außerdem: neue Erkenntnisse zu einer Superblase kosmischer Strahlung im Sternhaufen Westerlund 1 sowie wertvolle Profitipps für faszinierende Kometenaufnahmen.
Sie verschlingen ganze Sterne, rasen durch das All und ihr Inneres ist ein Rätsel: Die Erforschung von Schwarzen Löchern ist voller Überraschungen. Inzwischen gibt es Antworten auf die Fragen, warum Schwarze Löcher rülpsen und was theoretisch geschehen würde, wenn sie durch einen Menschen fliegen.
Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.
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