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Galaxien: Die ersten Galaxien

Schon einige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall betraten die ersten Sterne die kosmische Bühne. Wie bildeten sich dann die ersten Galaxien? Neue Simulationen deuten nun darauf hin, dass kleine Bausteine von wenigen tausend Sonnenmassen miteinander kollidierten und zu leuchtschwachen Zwerggalaxien wurden. Diese Objekte überlebten stellenweise bis heute und sind sogar als Teil unseres Milchstraßensystems zu beobachten.
Zwerggalaxie IC 1613

In den letzten 20 Jahren haben Astronominnen und Astronomen enorme Fortschritte gemacht, um zu verstehen, wie sich das Universum aus einem sehr simplen Anfangszustand in den reichhaltigen und vielfältigen Kosmos verwandeln konnte, den wir heute beobachten. Aber mit jedem Schritt nach vorn tauchten faszinierende, neue Fragen auf. Einige der zentralen Aspekte befassen sich damit, wie die frühen Phasen der Strukturbildung im Universum vor sich gegangen sind, wie die ersten Sterne und ersten Galaxien entstanden und was heutzutage beobachtbar ist, um Neues über diese wichtigen Prozesse herauszufinden. Um diese grundlegenden Fragen anzugehen, brauchen Forschende zum Glück nicht über ihren galaktischen Hinterhof hinausblicken. Denn die ältesten, ungefähr 13  Milliarden Jahre alten Sterne in unserer Heimatgalaxie liefern klare Hinweise. Sie sind Überlebende, die vermutlich in ersten kleinen Protogalaxien einige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall gebildet wurden, in einer Zeit, als sich das lose Gas im Universum auf Grund der Gravitation erstmals in regelmäßigen Strukturen anordnete. Allerdings wurden bald viele dieser Zwerggalaxien von ihren etwas massereicheren und somit schneller anwachsenden Nachbargalaxien verschlungen.

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Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885

Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.

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