Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Yoga: Sanfter Weg zum Wohlgefühl

Millionen Menschen schwören darauf – und auch immer mehr Mediziner und Psycho­therapeuten ergründen die heilsame Wirkung von Yoga. Vertreibt die fernöstliche Entspannungsgymnastik tatsächlich Stress, Ängste und Depressionen, und wenn ja, wie?
Flexibler Körper, entspannter Geist

Yoga – das ist es! So denken laut dem Berufsverband der Yogalehrenden (BDY) aktuell rund fünf Millionen Deutsche, rollen die Matten aus und üben Krieger, Krähe und Kobra. Ob bei einem der gut 20 000 Yogalehrer im Land oder in den eigenen vier Wänden, per Anleitung in Buchform, Onlinekurs oder einfach für sich. Dabei handelt es sich keineswegs nur um Menschen mit besonderem Hang zur spirituellen Selbstfindung. Yoga ist längst nicht mehr alternativ, sondern "in", und zwar quer durch alle Berufs- und Altersgruppen.
Viele Menschen praktizieren Yoga aus gesundheitlichen Gründen: Zur Entspannung und Stressbewältigung, als Rückenschule oder um körperlich fit zu bleiben (oder zu werden). Trends kommen, Trends gehen – Yoga bleibt. Seit den 1990er Jahren stieg die Zahl der Anhänger in Deutschland kontinuierlich. Nach Angaben des Vereins "Yoga Vidya" hat jede zweite Frau und jeder vierte Mann hier zu Lande schon einmal Yoga praktiziert.
Natürlich braucht ein echter Yogi das passende Zubehör: Yogamatten, -kleidung, -bücher, -musik und vieles mehr gibt es zu kaufen. Gut für die Wirtschaft ist der Boom also allemal. Doch inwieweit stärkt Yoga tatsächlich die psychische Gesundheit? Wo liegen Chancen und Grenzen der Dehn- und Entspannungsübungen? ...

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – Warum sich Europa schneller erwärmt als andere Kontinente

Hitzewellen, Temperaturen von mehr als 40 Grad und ein Sommer, der viele Menschen in den Schatten treibt: Europa erwärmt sich schneller als jede andere Landmasse der Erde. Doch warum ist das so? Welche Faktoren heizen unseren Kontinent besonders stark auf? Jetzt lesen in der aktuellen »Woche«.

Spektrum Psychologie – Sinn im Leben – Wie er uns stärkt und wir ihn finden

Wer ein Warum hat, der erträgt fast jedes Wie. In dieser Ausgabe von »Spektrum Psychologie« erklärt Eva Asselmann, warum Sinn stärkt und wie man ihn findet. Plus: wie Jahreszeiten das Denken prägen, wann Perfektionismus krank macht, wie Kindheitsfreunde den Bindungsstil formen und mehr. Jetzt lesen!

Gehirn&Geist – High ohne Drogen: Wie kontrollierte Ausnahmezustände im Gehirn entstehen

Hypnose, Trance und Atemtechniken gelten vielen als esoterisch – doch die Forschung zeigt, dass sie bewusstseinsverändernde Zustände hervorrufen und sogar medizinisch wirksam sein können. Wir berichten, was solche Praktiken leisten und wo ihre Grenzen liegen. Außerdem beleuchten wir, was Wetterfühligkeit körperlich bedeutet, was eine hochfunktionale Depression ist und wie man Trauernde am besten unterstützt; und wir werfen einen Blick auf besorgniserregende Daten zur körperlichen Fitness von Kindern und Jugendlichen.

  • Quellen und Literaturhinweise

Büssing, A.:Effects of Yoga on Mental and Physical Health: a Short Summary of Reviews. In: Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 165410, 2012

Forfylow, A. L.:Integrating Yoga with Psychotherapy: A Complementary Treatment for Anxiety and Depression. In: Canadian Journal of Counselling and Psychotherapy 45, S. 132-150, 2011

Hölzel, B. K. et al.:Mindfulness Practice Leads to Increases in Regional Brain Gray Matter Density. In: Psychiatry Research 191, S. 36-42, 2011

Luders, E. et al.:Enhanced Brain Connectivity in Long-Term Meditation Practitioners. In: NeuroImage 57, S. 1308-1316, 2011

Ott, U.: Yoga für Skeptiker. O. W. Barth, München 2013

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.