US-Raumfähre: Endeavour ist in der Umlaufbahn
Nostalgische Gefühle kamen auf, als die US-Raumfähre Endeavour am 16. Mai um 14:56 Uhr MESZ zum letzten Mal auf eine Reise in die Erdumlaufbahn und zur Internationalen Raumstation ISS aufbrach. Der Countdown verlief fehlerlos und der Start verlief glatt. Nun ist die Raumfähre auf dem Weg zur Internationalen Raumstation, wo sie am 18. Mai eintreffen soll.
An Bord der Endeavour befinden sich sechs Astronauten, eine Menge Nachschub für den Betrieb der ISS sowie Ersatzteile. Hauptnutzlast ist das "Alpha-Magnet-Spektrometer-2" (AMS-2), das die kosmische Strahlung untersuchen soll. Es wird an der Außenseite der ISS auf der zentralen Gitterstruktur angebracht und ist das größte und schwerste wissenschaftliche Instrument, das jemals auf der Raumstation betrieben wurde.
Unter den sechs Astronauten an Bord ist auch ein Europäer, der Italiener Roberto Vittori. Er ist der letzte Nicht-US-Astronaut an Bord einer Raumfähre, denn mit dem für Mitte Juli geplanten Start der Raumfähre Atlantis endet das Zeitalter der Spaceshuttles unwiderruflich. Dann werden europäische und US-Astronauten für einige Jahre nur als zahlende Gäste an Bord der russischen Sojus-Raumkapseln zur ISS fliegen können, bis es den USA gelingt, eine neue Raumkapsel und eine neue Trägerrakete sicher zum Einsatz zu bringen.
Tilmann Althaus
An Bord der Endeavour befinden sich sechs Astronauten, eine Menge Nachschub für den Betrieb der ISS sowie Ersatzteile. Hauptnutzlast ist das "Alpha-Magnet-Spektrometer-2" (AMS-2), das die kosmische Strahlung untersuchen soll. Es wird an der Außenseite der ISS auf der zentralen Gitterstruktur angebracht und ist das größte und schwerste wissenschaftliche Instrument, das jemals auf der Raumstation betrieben wurde.
Unter den sechs Astronauten an Bord ist auch ein Europäer, der Italiener Roberto Vittori. Er ist der letzte Nicht-US-Astronaut an Bord einer Raumfähre, denn mit dem für Mitte Juli geplanten Start der Raumfähre Atlantis endet das Zeitalter der Spaceshuttles unwiderruflich. Dann werden europäische und US-Astronauten für einige Jahre nur als zahlende Gäste an Bord der russischen Sojus-Raumkapseln zur ISS fliegen können, bis es den USA gelingt, eine neue Raumkapsel und eine neue Trägerrakete sicher zum Einsatz zu bringen.
Tilmann Althaus
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