Das Wissen der Menschheit
"Scientifica", das Buch, um das es in den folgenden Zeilen geht, war eigentlich schon während seines Entstehungsprozesses veraltet. Un dennoch lohnt es sich, die knapp 500 reich bebilderten, großformatigen Seiten aufmerksam zu lesen: Das opulente Werk, das ein Team aus Wissenschaftsredakteuren und renommierten Forschern zusammengestellt hat, soll einen aktuellen Überblick über den Stand der Naturwissenschaften zu geben. Angesichts der rasanten Zunahme unseres Wissens eine große Herausforderung: Bereits im Vorwort kapitulieren die Herausgeber deshalb vor dem Anspruch der uneingeschränkten Aktualität, denn das Wissen der Menschheit vermehrt sich ständig und verdoppelt sich etwa alle zehn Jahre.
Trotzdem ist mit "Scientifica" ein äußerst professionell erstelltes Kompendium entstanden. Von der Physik über die Medizin bis hin zu den Geowissenschaften und der Astronomie erhält der Leser einen spannenden Überblick über das, was Forscher auf der ganzen Welt jahrtausendelang an Erkenntnissen zusammengetragen haben. Die Artikel sind prägnant verfasst, dennoch beten sie nicht einfach Sachverhalte herunter. Kleine, farbig unterlegte Zusatzinformationen erleichtern das Verständnis von schwierigeren wissenschaftlichen Zusammenhängen.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass viele moderne technische Entwicklungen und Erfindungen in den historischen Kontext gestellt werden wie zum Beispiel bei der etwas schwer verdaulichen Quantenphysik. Hier erklären die Autoren zuerst, wie man herausfand, dass es unteilbare Partikel geben könnte, und wie dies nach und nach bis zur modernen Quantenoptik erweitert wurde.
Das Buch besticht darüberhinaus durch ein äußerst ansprechendes Design und eine hervorragende Bebilderung. In Zeiten knapper Kassen bei den Verlagen dürften hier ausnahmsweise einmal keine Kosten gescheut worden sein, um Bildmaterial von den renommiertesten Agenturen zu beschaffen. Eine nette Zugabe ist eine Chronik der Naturwissenschaften am Ende des Buches: Im Zeitraffer erfährt der Leser die wichtigsten Meilensteine des Forscherdrangs der Menschheit.
"Scientifica" ist kein Buch zum schnellen Durchlesen, aber auch alles andere als ein trockenes Nachschlagewerk. Man kann sich einfach von den nächsten Artikeln überraschen lassen. Genau das zeichnet ein unterhaltsames Wissenskompendium aus.
Trotzdem ist mit "Scientifica" ein äußerst professionell erstelltes Kompendium entstanden. Von der Physik über die Medizin bis hin zu den Geowissenschaften und der Astronomie erhält der Leser einen spannenden Überblick über das, was Forscher auf der ganzen Welt jahrtausendelang an Erkenntnissen zusammengetragen haben. Die Artikel sind prägnant verfasst, dennoch beten sie nicht einfach Sachverhalte herunter. Kleine, farbig unterlegte Zusatzinformationen erleichtern das Verständnis von schwierigeren wissenschaftlichen Zusammenhängen.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass viele moderne technische Entwicklungen und Erfindungen in den historischen Kontext gestellt werden wie zum Beispiel bei der etwas schwer verdaulichen Quantenphysik. Hier erklären die Autoren zuerst, wie man herausfand, dass es unteilbare Partikel geben könnte, und wie dies nach und nach bis zur modernen Quantenoptik erweitert wurde.
Das Buch besticht darüberhinaus durch ein äußerst ansprechendes Design und eine hervorragende Bebilderung. In Zeiten knapper Kassen bei den Verlagen dürften hier ausnahmsweise einmal keine Kosten gescheut worden sein, um Bildmaterial von den renommiertesten Agenturen zu beschaffen. Eine nette Zugabe ist eine Chronik der Naturwissenschaften am Ende des Buches: Im Zeitraffer erfährt der Leser die wichtigsten Meilensteine des Forscherdrangs der Menschheit.
"Scientifica" ist kein Buch zum schnellen Durchlesen, aber auch alles andere als ein trockenes Nachschlagewerk. Man kann sich einfach von den nächsten Artikeln überraschen lassen. Genau das zeichnet ein unterhaltsames Wissenskompendium aus.
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