Artenvielfalt: Evolution im Rückwärtsgang?
Diese Frage kehrt seit den frühen 1990ern mit jeder neuen Folge der Jurassic Park-Filmreihe auf die große Leinwand zurück: Sollten wir es wagen, ausgestorbene Tierarten in unsere Zeit zurückzuholen? Immer unter der Voraussetzung natürlich, dass das technisch überhaupt möglich ist. Zu dieser Problematik haben die Macher der US-amerikanischen PhD-Comics einen durchaus gelungenen Animationsfilm produziert. Das kurze Video krazt zwar nur an der Oberfläche, liefert aber zumindest einen Denkanstoß.
Denn mittlerweile lässt sich tatsächlich DNA von Lebewesen fast komplett restaurieren, die vor Tausenden von Jahren gelebt haben. Das Mammut ist so ein Kandidat. Längst gibt es Versuche, die Tiere zurückzuholen.
Kniffeliger wird es allerdings, wenn es um Arten geht, die noch gar nicht lange ausgestorben sind, oder die kurz vor dem Aussterben stehen. Das gilt erst recht, wenn eindeutig menschliche Einflüsse für die Bedrohung der Art gesorgt haben. In einer Welt, die sich hauptsächlich durch das Einwirken des Menschen verändert – sollten wir da auch die Verantwortung für die Evolution des Lebens übernehmen?
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