Urknall, Weltall und das Leben: Das Stern-Gerlach-Experiment
1922 führten Otto Stern und Walther Gerlach ein Experiment durch, das unser Verständnis der physikalischen Realität für immer verändern sollte. Ein Strahl neutraler Silberatome, der durch ein inhomogenes Magnetfeld fliegt, spaltet sich nicht etwa kontinuierlich auf, wie es die klassische Physik vorhersagen würde. Stattdessen teilt er sich in exakt zwei diskrete Bahnen. Dies war der erste direkte Nachweis der Richtungsquantelung und der Vorreiter eines völlig neuen Konzepts: des Quanten-Spins.
Josef M. Gaßner rekonstruiert in der Playlist »Von Aristoteles zur Stringtheorie« den historischen Aufbau des Stern-Gerlach-Experiments und analysiert, warum es die klassische Mechanik an ihre Grenzen brachte. Wir übersetzen die experimentellen Beobachtungen in die Sprache der Quantenmechanik.
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