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Kaputte Kerfe
Kaputte Kerfe

© Jean-Pierre Boudot/IUCN (Ausschnitt)

© Jean-Pierre Boudot/IUCN (Ausschnitt)
Torf-Mosaikjungfer | Die Edellibellen stellen eine besonders attraktive Insektenfamilie dar - die Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea) macht da keine Ausnahme. Wie ihr Name allerdings schon andeutet, hängt ihre Verbreitung eng mit dem Vorkommen von Mooren zusammen. Zusammen mit diesen verschwindet sie gerade aus Mitteleuropa, da viele dieser Feuchtgebiete immer noch abgetorft und damit zerstört werden dürfen.

© Jean-Pierre Boudot/IUCN (Ausschnitt)
Blauflügel-Prachtlibelle | Diese Libellenart benötigt für ihre Larven naturnahe Gewässer, die in weiten Teilen Europas mittlerweile sehr selten sind - rund um Städte oder in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft sind die Blauflügel-Prachtlibellen deshalb schon verschwunden.

© Philip Francis Thomsen (Ausschnitt)
Moschusbock | Nomen est Omen: Bei Bedarf kann dieser Käfer aus einer Drüse am Hinterleib ein Sekret ausscheiden, das stark nach Moschus riecht. Früher wurde es verwendet, um Pfeifentabak zu parfümieren. Heute leidet der Moschusbock (Aromia moschata) unter dem Verschwinden alter Kopfweiden.
© Chris van Swaay/IUCN (Ausschnitt)
Blauschillernder Feuerfalter | Dieser Schmetterling gehört tatsächlich zu den Bläulingen, obwohl er nicht wirklich blau gefärbt ist. In Deutschland kommt der Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) nur in kleinen isolierten Populationen vor, da er auf Hochmoore und bestimmte Feuchtwiesen spezialisiert ist. Sein eigentlicher Verbreitungsschwerpunkt sind die borealen Breiten Skandinaviens und Russlands.

© Jean-Pierre Boudot/IUCN (Ausschnitt)
Plattbauch | Mehr als jede zehnte Libellenart Europas gilt mittlerweile als vom Aussterben bedroht - der Plattbauch (Libellula depressa) gehört zum Glück noch nicht dazu. Dieses Bild zeigt ein Weibchen beim Versuch, Eier abzulegen. Im Gegensatz zum Männchen, das einen leuchtend blauen Körper hat, ist das Weibchen gelbbraun gefärbt.
© Nicolas Gouix/IUCN (Ausschnitt)
Haariger Widderbock | Vor allem im Mittelmeerraum ist der Haarige Widderbock Chlorophorus glabromaculatus beheimatet - eine endemische Art.

© Chris van Swaay/IUCN (Ausschnitt)
Aurorafalter | Zu den adretteren Weißlingen zählt der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) - eine sehr häufige Art, die im Sommer oft in Gärten beobachtet werden kann. Und er gehört zu den Schmetterlingsarten, deren Bestände in Europa weit gehend stabil sind.

© Jean-Pierre Boudot/IUCN (Ausschnitt)
Feuerlibelle | Auf dem Vormarsch befindet sich die Feuerlibelle (Crocothemis erythraea), die sich im Zuge der Klimaerwärmung aus Südeuropa nach Deutschland aufgemacht hat.
© Chris van Swaay/IUCN (Ausschnitt)
Wegerich-Scheckenfalter | Dieser kleine Schmetterling liebt es mager - und bekommt deshalb Schwierigkeiten mit der Überdüngung. Folglich gilt der Wegerich-Scheckenfalter (Melitaea aurelia) in Deutschland mittlerweile als gefährdet - ein Schicksal, das er mit vielen Verwandten teilt: Laut der Weltnaturschutzorganisation IUCN geht bei einem Drittel der europäischen Schmetterlingsarten der Bestand zurück, neun Prozent gelten als vom Aussterben bedroht.
© Nicolas Gouix und Hervé Brustel (Ausschnitt)
Schnellkäfer | Ampedus quadrisignatus gehört zu einer Käferfamilie mit sehr eigentümlichem Verhalten: Bei Gefahr können sie sich durch Zurückschnellen ihres Kopfes in die Luft zu katapultieren und so selbst auf dem Rücken liegend noch ihren Feinden entkommen.

© Jean-Pierre Boudot/IUCN (Ausschnitt)
Torf-Mosaikjungfer | Die Edellibellen stellen eine besonders attraktive Insektenfamilie dar - die Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea) macht da keine Ausnahme. Wie ihr Name allerdings schon andeutet, hängt ihre Verbreitung eng mit dem Vorkommen von Mooren zusammen. Zusammen mit diesen verschwindet sie gerade aus Mitteleuropa, da viele dieser Feuchtgebiete immer noch abgetorft und damit zerstört werden dürfen.

© Jean-Pierre Boudot/IUCN (Ausschnitt)
Blauflügel-Prachtlibelle | Diese Libellenart benötigt für ihre Larven naturnahe Gewässer, die in weiten Teilen Europas mittlerweile sehr selten sind - rund um Städte oder in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft sind die Blauflügel-Prachtlibellen deshalb schon verschwunden.
Der Frühling kommt, die Insekten nicht. Doch das liegt nicht am vergangenen harten Winter – die Sechsbeiner leiden vielmehr unter dem Verlust ihres Lebensraums. Auf dem Spiel stehen fragile Schönheiten, wie ein Blick ins Detail zeigt.
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