Ultrakurze Zeitskalen: Elektronenjagd mit Attosekundenblitzen

Doch selbst damals blieben Fragen unbeantwortet. Was genau geschieht im Inneren der Elektronenhülle, die jeden Atomkern umgibt? Wie lassen sich die Bewegungen einzelner Elektronen verfolgen? Und gibt es endlich eine Möglichkeit, unsere Vorstellung vom atomaren Aufbau anhand von "Bildern" zu überprüfen?
Diese Chance bietet erst die Attosekundenphysik, deren Geburtsstunde vor sieben Jahren schlug. Mittels Laserpulsen, die nur wenige hundert Attosekunden dauerten, konnten wir im Jahr 2002 erstmalig den Ablauf eines elektronischen Prozesses in einem Gasatom "filmen". Eine Attosekunde sind 10-18 Sekunden, also der tausendste Teil einer Femtosekunde. Oder etwas anschaulicher gesprochen: Eine Attosekunde verhält sich zu einer Sekunde etwa so wie diese zum Alter unseres Universums. ...
Schreiben Sie uns!
Beitrag schreiben